Registrierkassenpflicht

Registrierkassenpflicht ab Jänner 2016 – das Thema ist zurzeit in aller Munde und vermutlich betrifft es auch Sie!

Jedes Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 15.000 Euro und hiervon Bareinnahmen von mehr als 7.500 Euro (wenn diese Grenzen per 30.09.2015 überschritten werden) ist gesetzlich verpflichtet, ab dem 1. Jänner 2016 eine Registrierkasse zu betreiben.

Bitte beachten Sie, dass der Begriff “Barumsätze” auch Zahlungen mit Bankomat- oder Kreditkarte, Barschecks, Gutscheine, PayLife, Geschenkmünzen u.s.w. umfasst! Toggle

Jede Registrierkasse muss über folgende Eigenschaften verfügen:

·         Datenerfassungsprotokoll

·         Drucker oder Vorrichtung zur elektronischen Übermittlung von Zahlungsbelegen

·         Schnittstelle zu einer Sicherheitseinrichtung mit einer Signaturerstellungseinheit

·         Verschlüsselungsalgorithmus AES 256

·         Kassenidentifikationsnummer

Unternehmer haben ab 1.1.2016 zudem die Verpflichtung, bei Barzahlungen einen Beleg zu erstellen und dem Käufer auszuhändigen (Registrierkassenpflicht / Belegerteilungsverpflichtung). Der Käufer muss den Beleg entgegennehmen und bis außerhalb der Geschäftsräumlichkeiten – für Zwecke der Kontrolle durch die Finanzverwaltung – mitnehmen. Alle Registrierkassen müssen zudem zwischen 1. Juli 2016 und 1. Jänner 2017 mit einer entsprechenden Sicherheitseinrichtung versehen werden und im FinanzOnline registriert werden. Ab 01.01.2017 gilt die Pflicht zur Implementierung der technischen Sicherheitslösung in die Kassa (Manipulationsschutz).

 

BMF > Registrierkassen

Belegkontrollen: BMF und WKÖ warnen vor Betrug:
Es gibt keine Kontrollen von Konsumenten vor Geschäften und Einkaufszentren – Behaltepflicht seitens des Kunden ist und bleibt straffrei

„Achtung vor Trickbetrügern, die von Konsumenten, die nach dem Einkauf vor dem Geschäft ihre Rechnung nicht vorweisen können, Bargeld kassieren wollen – das ist Betrug und illegal“, warnt René Tritscher, Geschäftsführer der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), vor einer derzeit kursierenden Betrugsfalle. Das fälschliche Ausgeben als Organ der Finanzverwaltung - Amtsanmaßung - ist eine strafbare Handlung.

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